Spülmaschine mit sauberem Geschirr

Studenten wohnen für Hilfe

Hinter dem Projekt „Wohnen für Hilfe“ stecken Wohnpartnerschaften zwischen Studierenden und Senioren, Familien oder behinderten Menschen. Dabei stellt die letztere, hilfsbedürftige Gruppe den Studierenden ein Zimmer gegen Hilfeleistungen im Alltag zur Verfügung. Pflegeleistungen sind dabei ausgeschlossen, als Gegenwert für den Wohnraum wird pro Quatratmeter eine Stunde Hilfe pro Monat vorausgesetzt. Ähnlich wie bei einer Partnerbörse werden die Interessenten von den Mitarbeitern der jeweiligen Projektträger vermittelt. Die Wohngemeinschaften werden dann im Anschluß weiter betreut.


Anzeige

Die Koordinierung der Wohnpartnerschaften wird in über 20 Hochschulstädten von regional unterschiedlichen Trägern übernommen. Es kann sich dabei um die Caritas, die Stadtverwaltung oder die Hochschulgemenden handeln. Die Zielgruppen variieren von Stadt zu Stadt, in der Regel sind es Senioren, aber auch behinderte Menschen können sich in einigen Städten wie Aschaffenburg, Würzburg oder Erlangen bewerben.

Über das Projekt in Würzburg berichten die Koordinatoren auf ihrer Internetseite, dass in einem Zeitraum von 18 Monaten 23 Vermittlungen zustande kamen.

Eine Übersicht über die teilnehmenden Städte gibt es auf der Internetseite http://www.wohnenfuerhilfe.info.


Anzeige

Dieser Filmbeitrag des BR informiert über das Würzburger Projekt.

Interessant ist in diesem Zusammenhang vielleicht auch die in diesem Beitrag beschriebene Möglichkeit der Verhinderungspflege zur Entlastung pflegender Angehöriger,

Ähnliche Beiträge:

Dieser Beitrag wurde unter barrierefreies bauen abgelegt am von .

Über Jochen Radau

Seit 2004 arbeite ich als Sozialpädagoge in einer Beratungsstelle. Auf dieser Internetseite möchte ich hilfreiche Erfahrungen aus meiner Tätigkeit bereitstellen. Alle Informationen auf dieser Internetseite sind sorgfältig recherchiert, dennoch sind Fehler möglich. In diesem Fall freue ich mich über eine Rückmeldung.