Schleswig-Holstein: 2000€ Modernisierungszuschuss für Eigentümer

Der Zuschuss des Landes Schleswig-Holstein betrifft leider nur Eigentümer von selbstgenutztem Wohnraum. Das Land fördert Maßnahmen zur Barrierereduzierung mit bis zu 2000€. Im Rahmen eines Modernisierungszuschusses werden energieeffiziente und/oder barrierereduzierende Umbauten gefördert, die mindestens 12000€ kosten. Der Zuschuss kann mit allen Darlehen und Zuschüssen der KfW und mit allen IB.SH-Darlehen und Zuschüssen kombiniert werden.


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Laut Antragsformular sind folgende Umbauten (barrierereduziernde Maßnahmen) förderfähig:

  • Maßnahmen bei der Erschließung von Wohngebäuden (z.B. Zuwegung einschl. des Gebäudezugangs, Aufzugsanlage, Treppenanlage, Rampen, Stellplätze,
  • Maßnahmen in der Wohnung (z.B. Veränderung des Raumzuschnitts, Türverbreiterungen, Anpassung von Sanitärräumen, Erschließung von Freisitzen)

Der Zuschuss sieht auch eine Förderung energetischer Maßnahmen vor, dabei muß eine CO2-Einsparung von mindestens 20 % erreicht werden. Wer energetische Maßnahmen plant, muß vor einer  Antragstellung einen Sachverständigen einschalten, der zur Ausstellung von Energieausweisen nach § 21 Energieeinsparverordnung (EnEV) berechtigt ist .

Der Zuschuss wird nach Fertigstellung der Maßnahmen in einer Summe ausgezahlt.

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Voraussetzungen

  1. Der Zuschuss muss vor Beginn der Maßnahme beantragt und bewilligt werden.
  2. Der Zuschuss ist nur für Privatpersonen als Eigentümer einer selbst genutzten Immobilie in Schleswig-Holstein. Dabei sind Ferienwohnungen und Zweitwohnsitze von der Förderung ausgenommen.
  3. Die Förderung ist nur für Immobilien in einer der unten stehenden Städte bzw. Gemeinden möglich. Ein Zuschuss kann auch für Immobilien in anderen als den oben genannten  Städten bzw. Gemeinden gewährt werden, wenn die Kommune eine  Bestätigung gemäß den Förderbedingungen laut Antragsformular ausstellen kann.

Ahrensburg,,Ammersbek, Bad Oldesloe, Bad Schwartau, Bad Segeberg, Bargteheide, Barsbüttel, Brunsbüttel, Eckernförde, Elmshorn, Eutin, Flensburg, Geesthacht, Glinde, Großhansdorf, Halstenbek, Heide, Heikendorf, Helgoland, Henstedt, Ulzburg, Husum, Itzehoe, Kaltenkirchen, Kappeln, Kiel, Lübeck, Meldorf, Mölln, Nebel, Neumünster, Neustadt i.H., Niebüll, Norderstedt, Oldenburg, Pinneberg, Plön, Quickborn, Ratzeburg, Reinbek, Rendsburg, Schenefeld, Schleswig, Sylt, Tönning, Tornesch, Wahlstedt, Wedel, Wentorf (Kreis Hzgt. Lauenburg), Wyk auf Föhr

Beratung vor Antragstellung

Die Beratung wird in erster Linie durch die Haus & Grund Ortsvereine und den Verband Wohneigentum Siedlerbund Schleswig-Holstein e.V. durchgeführt. Dort wird eine erste Vorprüfung vorgenommen. Interessenten können sich an die IB.SH Büros wenden und sich beraten lassen.

IB.SH Elmshorn, Ramskamp 71-75, 25337 Elmshorn, Tel.: 04121 471550

IB.SH Flensburg, Friesische Straße 1-9, 24937 Flensburg, Tel.: 0461 144860

IB.SH Kiel, Fleethörn 29-31, 24103 Kiel, Tel.: 0431 9905-0

IB.SH Lübeck, Fackenburger Allee 2, 23554 Lübeck, Tel.: 0451 799860

Alle Informationen hat der IB.SH in diesem Merkblatt zusammengefasst. Weitere Zuschusstöpfe erläutern wir hier:

Behindertengerechtes Bauen – Zuschüsse und Förderungen

Bildquelle Landeswappen: https://www.schleswig-holstein.de