Gummihandschuhe auf schwarzem Hintergrund

Pflegehilfsmittel von der Pflegekasse

Ab Pflegestufe 1 (bzw. Pflegestufe 0 bei eingeschränkter Alltagskompetenz, z.B. bei Demenz) bewilligt die Pflegekasse bei häuslicher Pflege bis zu 40 € als Sachleistung (ab 1. Januar 2015) monatlich für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel. Dazu ist eine formlose schriftliche Mitteilung an die Pflegekasse notwendig, in der die benötigten Hilfsmittel genannt werden. Eine ärztliche Verordnung ist nicht nötig, es empfiehlt sich aber den Bedarf selbst kurz zu begründen. Die Hilfsmittel müssen von einem Sanitätshaus oder einer Apotheke bezogen werden, die dann mit der Pflegekasse abrechnet.  Solche Pflegehilfsmittels sind:


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  • Einmalhandschuhe
  • Händedesinfektionsmittel
  • Flächendesinfektionsmittel
  • saugende Bettschutzeinlagen
  • Schutzschürzen
  • Mundschutz

 

Davon zu unterscheiden sind die technischen Pflegehilfsmittel, die ebenfalls ohne ärztliche Verordnung beantragt werden. Hier entscheidet aber der MDK über die mediznische Notwendigkeit. Zu den technischen Pflegehilfsmitteln zählen u.a.:

  • Pflegebett und Zubehör
  • Pflegebett-Tisch, Aufrichthilfen (Bettgalgen)
  • Pflegerollstuhl
  • Hebelifte
  • Polsterung zum Lagern
  • für Rollstuhlfahrer laut Urteil des Bundessozialgerichts auch Treppensteighilfen

Ein gutes zweiseitiges Merkblatt dazu mit einer vollständigen Liste der Pflegehilfsmittel hat die Kassenärztliche Vereinigung Berlin herausgegeben. Das Merkblatt könnt ihr hier als pdf herunterladen.

Hier ein Beitrag zum Thema Treppensteighilfen:


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Treppensteiger ist ein Pflegehilfsmittel für Rollstuhlfahrer

Titelbild/Bildnachweis: Tim Reckmann  / pixelio.de

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